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Tourismus in Österreich : Urlaub nach der „Ischgl-Lektion“

  • -Aktualisiert am

Kulissen wie diese am Grundlsee ziehen Urlauber normalerweise in Scharen nach Österreich. 280.000 Menschen leben dort direkt vom Tourismus. Bild: dpa

Ferien in Österreich: Das verspricht Erholung zwischen Bergen und Seen. Doch in der Corona-Krise zeigt das Geschäftsmodell seine Risiken. Warum das Land die Gäste aus Deutschland nun so dringend braucht.

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          Dieser Trend kennt keine Grenzen: Sommerurlaub innerhalb der eigenen Landesgrenzen. Dort ist man vor Überraschungen wie den Folgen einer Corona-Infektion zwar auch nicht gefeit, aber man kennt sich zumindest aus. Es gibt einen weiteren Grund, weshalb Politiker jetzt vielerorts den Urlaub daheim preisen. Es ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, die mehr als die Kosten von Rückholaktionen gestrandeter Landsleute im Blick hat: das Überleben der eigenen Tourismusbranche.

          Für manche Länder ist die besonders wichtig, Österreich gehört dazu. Sechs Prozent macht der direkte Anteil der Reisebranche an der Bruttowertschöpfung aus. Rechnet man die indirekten Effekte für die Volkswirtschaft ein, wie sie das Tourismus-Satellitenkonto erfasst, steigt ihr Anteil auf ein Siebtel. Im vergangenen Jahr registrierte die österreichische Statistikbehörde den Rekordwert von 46 Millionen Besuchern und 153 Millionen Übernachtungen. In der EU wiesen nur Kroatien, Zypern und Malta eine höhere Tourismusintensität aus. Das Land ist süchtig nach Urlaubern.

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