https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/staedtetag-fordert-corona-finanzhilfe-fuer-zoos-museen-und-theater-17035010.html

Kommunale Unternehmen : Städtetag: Auch Zoos, Museen und Theater brauchen Corona-Hilfe

  • Aktualisiert am

Im Zoo von Rostock beobachten Besucher zwei Eisbären. Der Zoo ist im Gegensatz zu Einrichtungen in anderen Bundesländern auch im Teil-Lockdown geöffnet. Bild: Bernd Wüstneck/dpa

Vom Teil-Lockdown betroffene Firmen bekommen Finanzhilfe vom Bund. Kommunale Unternehmen nicht. Das soll sich ändern, fordert der Deutsche Städtetag. Schließlich hätten sie alles getan, um nicht schließen zu müssen.

          1 Min.

          Angesichts der Schließung der Kultur- und Freizeiteinrichtungen wegen der Corona-Pandemie fordert der Deutsche Städtetag finanzielle Unterstützung für kommunale Unternehmen wie Theater, Zoos und Museen. „Auch die kommunalen Unternehmen und Kultureinrichtungen müssen von den kurzfristigen Wirtschaftshilfen für den November profitieren, die der Bund jetzt zeitnah auflegt“, sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

          Der Leipziger Oberbürgermeister nannte als weitere Beispiele Messen, Kongresszentren oder kommunale Konzerthäuser. Die Betriebe und Einrichtungen hätten viel in Hygienestandards investiert, um trotz der Pandemie ihre Dienstleistungen anzubieten. Nun müssten ihnen entfallende Umsätze zumindest in Teilen ausgeglichen werden.

          Auch Kommunen wollen Entschädigung

          Die verschärften Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie nannte Jung zwar notwendig. „Aber die wirtschaftlichen Folgen dieser Zwangspause müssen auch für kommunale Unternehmen abgefedert werden“, sagte der SPD-Politiker.

          Bund und Länder hatten sich darauf geeinigt, das öffentliche Leben im November weitgehend herunterzufahren. Betroffene Firmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen sollen entschädigt werden. Firmen mit maximal 50 Mitarbeitern bekommen 75 Prozent des Umsatzes erstattet, den sie im November 2019 erwirtschafteten. Größere Firmen sollen rund 70 Prozent bekommen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Chefin der Fratelli d’Italia, Giorgia Meloni

          Hochrechnungen : Rechtsbündnis um Meloni steht vor Wahlsieg in Italien

          Jubeln kann vor allem die Partei Fratelli d’Italia um Giorgia Meloni, die laut ersten Prognosen mit Abstand stärkste Kraft geworden ist. Meloni dürfte damit die künftige Regierung als erste Ministerpräsidentin Italiens anführen.
          Droht dem Westen: Der russische Präsident Wladimir Putin am 21. September 2022

          Putins neue Drohungen : Szenarien für den nuklearen Ernstfall

          Putin hat schon früher mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Diesmal sagt er, er bluffe nicht. Washington hat dafür Szenarien ausgearbeitet und Moskau gewarnt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.