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Nach Corona-Infektionen : Spätschicht eines Schlachtbetriebs in Quarantäne

  • Aktualisiert am

2300 Mitarbeiter wurden von den Behörden getestet. (Symbolbild) Bild: dpa

In einem Schlachtbetrieb in Niedersachsen sind mehrere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nun müssen 270 Mitarbeiter in Quarantäne.

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          Nach weiteren Infektionen mit dem Coronavirus in einem Schlachtbetrieb in Großenkneten in Niedersachsen haben die Gesundheitsbehörden eine komplette Spätschicht von 270 Mitarbeitern in eine 14-tägige Quarantäne geschickt. Wie der Landkreis Oldenburg am Freitag mitteilte, wurden in den vergangenen beiden Tagen bei 2300 Tests acht Personen positiv getestet. Die betroffenen Mitarbeiter gehörten alle der Spätschicht an.

          Es deute alles darauf hin, dass die Ursache der Ansteckung im privaten Bereich liege und in den Betrieb getragen worden sei, sagte der Erste Kreisrat Christian Wolf. „Das engmaschige Testkonzept bewährt sich, wir können das Geschehen lokalisieren. Jetzt ist es wichtig, die Infektionskette zu durchbrechen.“ Insgesamt wurden damit in den vergangenen zehn Tagen 28 Mitarbeiter des Betriebes positiv auf Sars-Cov-2 getestet.

          Seit Beginn der Pandemie hatte es mehrfach Corona-Ausbrüche in Fleisch- und Schlachtbetrieben gegeben. Bei dem bislang größten Vorfall in der Großschlachterei Tönnies Mitte Juni hatten sich mehr als 1400 Mitarbeiter infiziert. Der Betrieb musste zeitweise schließen und sorgte für eine Debatte über die Arbeitsbedingungen in der Industrie. 

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