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Schausteller in Corona-Zeiten : „Bereit wie die Feuerwehr“

Kann noch lachen: Peter Roie denkt schon an die Zeit nach der Pandemie. Bild: Wolfgang Eilmes

Der hessische Schausteller Peter Roie ist mit Fahrgeschäften und Buden elf Monate im Jahr auf Volksfesten vertreten. Die Corona-Krise verdirbt ihm das Geschäft – doch er bleibt zuversichtlich.

          3 Min.

          Am Donnerstag hätte die Dippemess’ anfangen sollen – es wäre das 675. Jahr für das traditionelle Volksfest gewesen. Wie fühlt sich die Absage für Sie als Schausteller an?

          Inga Janović

          Wirtschaftsredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wir sind sozusagen von der Startbahn wieder zurück in die Halle gerollt. Dabei waren wir schon auf dem Barbarossamarkt in Gelnhausen, das ist traditionell unser Saisonstart. Die Dippemess’ und das Nürnberger Frühlingsfest sind die ersten großen Volkfeste, auf denen wir normalerweise gastieren.

          Der Barbarossamarkt lief bis zum 9. März, da wütete das Coronavirus schon in Italien. Hatten die Menschen da noch keine Scheu zu kommen?

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