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Corona in Deutschland : Sieben-Tage-Inzidenz fällt weiter auf 83,1

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Thüringen, Erfurt: Eine Mitarbeiterin in Schutzkleidung macht einen Abstrich im Corona-Testzentrum in der Messe. Bild: dpa

Das Robert Koch-Institut hat seit dem Vortag 8500 Corona-Neuinfektionen und 71 neue Todesfälle registriert. Beide Zahlen liegen weit unter denen der Vorwoche.

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          Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 8500 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.34 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 12.656 gelegen. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

          Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI vom Samstagabend. „Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“

          Coburg mit höchster Inzidenz Deutschlands

          Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 83,1. Am Vortag hatte sie bei 87,3, in der Vorwoche bei 118,6 gelegen. Aktuell weisen 347 Kreise eine hohe Sieben-Tage-Inzidenz von über 50 auf. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in 141 Kreisen bei über 100 Fällen je 100.000 Einwohner. Nach dem letzten Lagebericht des RKI hatte allein der Kreis Coburg einen Inzidenz-Wert von über 250 und lag bei 255 je 100.000 Einwohnern.

          Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 71 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 127 Tote gewesen.

          Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.593.434 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.286.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 86.096.

          Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstag bei 0,84, am Vortag bei 0,87. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 84 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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