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Schutz vor Coronavirus : Maske ist nicht gleich Maske

  • -Aktualisiert am

Ein Paar vor einem leeren Einkaufszentrum in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan. Bild: AFP

Jetzt schnell einen Atemschutz kaufen, um sich vor dem Coronavirus zu schützen? Das kann helfen, muss es aber nicht.

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          Das fehlt gerade noch, um die Panik voranzutreiben. Jetzt sind auch noch die Atemschutzmasken ausverkauft. Die Nachfrage sei enorm, sagt Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Viele Apotheken haben Schwierigkeiten, Nachschub vom Großhändler zu bekommen.“ Stephan Ludwig, Chef-Virologe an der Uniklinik in Münster, hält Panikkäufe in Deutschland für „total übertrieben“. Er sagt: „Für die meisten Menschen ist es hierzulande völlig unsinnig, sich eine Maske zu kaufen. Davon profitieren vor allem die Hersteller.“

          Unbenommen dessen hält das neuartige Coronavirus 2019-nCoV die Welt weiter in Atem. Während die Zahl der Erkrankten in China steil noch oben geht, sind in Deutschland und Europa bislang nur wenige Menschen betroffen. Wie sich das Virus allerdings weiter ausbreiten und entwickeln wird, ist bislang noch völlig unklar. Denn nicht jeder Infizierte zeigt auch die Symptome einer Erkrankung. Das heißt aber nicht, dass ein Infizierter das Virus nicht unbemerkt weiterverbreiten könnte. Denn es überträgt sich von Mensch zu Mensch offenbar rasch und ziemlich leicht. Ein bloßer Handschlag kann da schon ausreichend sein. Wenn ein Infizierter eine andere Person gar anhustet oder anniest, übertragenen sich die Viren dann schnell bis in die Atemwege der angehusteten Person.

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