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Ein Plus von 26 Prozent : Schon mehr als 13.000 Omikron-Fälle in Deutschland

  • Aktualisiert am

Ein Mitarbeiter führt in einer Corona-Test- und Impfstation des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) einen Corona-Schnelltest durch. Bild: dpa

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 40.043 Neuinfektionen — 12 Prozent weniger als vor einer Woche. Doch die Zahl der Omikron-Infektionen steigt rapide an.

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          Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich in Deutschland weiter aus. Dem Robert-Koch-Institut wurden bislang 13.129 Covid-19-Fälle gemeldet, die der Variante zugeordnet werden. Laut einer Mitteilung vom Mittwoch wurden damit 2686 Omikron-Fälle mehr gemeldet als am Vortag, das sei ein Plus von 26 Prozent. In die Statistik fließen allerdings auch Nachmeldungen aus den vergangenen Wochen ein.

          Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich besorgt über die Dynamik der Ausbreitung der Omikron-Variante geäußert. Diese sei „in den offiziellen Zahlen nicht zutreffend abgebildet wegen der Testausfälle und Meldeverzögerungen“, sagte Lauterbach der „Bild“-Zeitung. Die Omikron-Dynamik bereite ihm „große Sorgen“.

          Er verschaffe sich derzeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) und „zahlreichen Datenquellen aus ganz Deutschland“ ein Gesamtbild der Corona-Lage. Das RKI hatte am Dienstag noch 10.443 Infektionsfälle gemeldet, die auf die Omikron-Variante des Coronavirus zurückgehen. Das entsprach einem Zuwachs von 45 Prozent gegenüber dem Vortag und einem Plus von 3218 Fällen. Das RKI hatte zudem darauf hingewiesen, dass über die Feiertage nicht alle neuen Corona-Fälle erfasst werden, weil viele Menschen im Urlaub und zahlreiche Arztpraxen geschlossen sind.

          Der Transport- und Logistikbranche könnten schwere Einbußen durch die erwartete Omikron-Infektionswelle drohen. „Wenn durch Omikron tatsächlich große Teile der Bevölkerung infiziert werden, dann wird es große Probleme geben, die Versorgungsketten aufrecht zu erhalten“, sagt Dirk Engelhardt, Aufsichtsrat und Vorstandssprecher des Logistikverbandes BGL, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er hält deshalb einen „Transportpakt“ mit der Bundesregierung für notwendig: Die Politik müsse gegebenenfalls Prioritäten festlegen, was vordringlich transportiert werden soll.

          Insgesamt meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag binnen 24 Stunden 40.043 Corona-Neuinfektionen. Das sind 5616 Fälle weniger als am Mittwoch vor einer Woche, als 45.659 Positiv-Tests gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 205,5 von 215,6 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben.

          414 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 111.219. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als sieben Millionen Corona-Tests positiv aus.

          Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 3,25 (Montag 3,26) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 6.277.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 111.219.

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