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RKI-Zahlen : 1117 Neuinfektionen und eine Inzidenz von 24,3

  • Aktualisiert am

In Hamburg gehen Passanten vergangenen Samstagabend in der Nähe der Reeperbahn auf dem Hans-Albers-Platz oder sitzen in der Außengastronomie. Bild: Daniel Bockwoldt/dpa

Die Lage in Deutschland entspannt sich weiter, die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt. Die Behörden verzeichneten noch 22 Todesfälle. Gleichzeitig weist das RKI auf einen möglichen Feiertagseffekt nach Fronleichnam hin.

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          Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1117 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1978 Ansteckungen gelegen.

          Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Montagmorgen mit bundesweit 24,3 an (Vortag: 24,7; Vorwoche: 35,1).

          Möglicher Feiertagseffekt

          Das RKI wies allerdings auf den Feiertag Fronleichnam in vielen Bundesländern am Donnerstag hin: „Bei der Interpretation der Fallzahlen ist zu beachten, dass an Feiertagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“

          Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 22 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 36 Tote gewesen.

          Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.701.484 nachgewiesene Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

          Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.542.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.244 angegeben.

          Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Sonntagabend bei 0,81 (Vortag: 0,84). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 81 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

          Ab Montag können sich Impfwillige unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste in Deutschland gegen Corona impfen lassen. Mit dem Ende der Priorisierung ist die Vergabe des Impfstoffs generell an die gesamte Bevölkerung möglich. In Deutschland können nun alle ab 12 Jahre geimpft werden. Allerdings soll es den Sommer über dauern, bis für alle genug Impfstoff da ist. Gleichzeitig steigen mehr als 6000 Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfungen ein. Sie erhalten in der ersten Woche dafür 702.000 von insgesamt gut 6,6 Millionen für die Woche angekündigten Impfstoffdosen.

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