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RKI-Zahlen : Inzidenz steigt weiter an – nun bei 9,4

  • Aktualisiert am

Mobiles Impfteam auf dem Hermannplatz in Berlin Bild: dpa

Das Robert Koch-Institut verzeichnet binnen 24 Stunden 1608 Neuinfektionen und 22 Todesfälle. Vor einer Woche war die Situation noch entspannter.

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          Zum zehnten Tag infolge ist die Sieben-Tage-Inzidenz angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstagmorgen lag sie bei 9,4 – am Vortag betrug der Wert 8,6, beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI binnen eines Tages 1608 Corona- Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 952 Ansteckungen gelegen.

          Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

          Sieben der 16 Bundesländer verzeichnen mittlerweile eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 10. Berlin hat den höchsten Wert mit 16, Mecklenburg-Vorpommern den niedrigsten mit 2,9. Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten weist der Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz die höchste Inzidenz mit 50,6 auf. Nur noch schätzungsweise ein Viertel aller Landkreise liegt unter 5.

          Deutschlandweit wurde nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 22 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 35 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.743.389 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

          Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.638.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.359.

          Wie am Samstag bekannt wurde, erwarten Forscher der TU Berlin spätestens im Oktober einen exponentiellen Anstieg bei den Krankenhauszahlen. Laut der Simulation gebe es noch die Möglichkeit, dass eine vierte Corona-Welle ausbleibe.

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