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RKI-Zahlen : Corona-Inzidenz steigt leicht auf 61,7

  • Aktualisiert am

Karl Lauterbach verfolgt am vergangenen Freitag den Abschluss des Wahlkampfes der SPD in Köln. Bild: Rolf Vennenbernd/dpa

Wenig Bewegung meldet das RKI bei Neuinfektionen und Sieben-Tage-Inzidenz. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wird auch im neuen Bundestag Gelegenheit haben, seine Einschätzungen zur Pandemie zu geben.

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          Bei der Sieben-Tage-Inzidenz des Coronavirus in Deutschland hat es im Vergleich zum Vortag kaum Dynamik gegeben. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche an diesem Montagmorgen mit 61,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 61,4 gelegen, vor einer Woche bei 71,0.

          Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 3022 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3736 Ansteckungen gelegen.

          Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden zehn Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 13 Todesfälle. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg damit auf 93 403.

          Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.199.400 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 .966.700 an.

          Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,58 an, ein Rückgang um 0,3 im Vergleich zum Vorwochenwert. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

          Lauterbach bleibt Abgeordneter

          Der durch die Pandemie bundesweit präsente SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wird auch dem neuen Bundestag angehören. Er verteidigte bei der Bundestagswahl am Sonntag sein Direktmandat mit großem Vorsprung. Lauterbach landete im Wahlkreis Leverkusen - Köln IV mit 45,6 Prozent weit vor der CDU-Kandidatin, Nordrhein-Westfalens Integrations-Staatssekretärin Serap Güler (20,4 Prozent).

          Lauterbach stand bei seiner Landes-SPD nur auf einem hinteren Listenplatz, bleibt durch sein Direktmandat aber Abgeordneter. Er hatte vor der Wahl Interesse daran bekundet, der nächste Bundesgesundheitsminister zu werden.

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