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Coronavirus in Deutschland : 3943 Neuinfektionen und eine leicht sinkende Sieben-Tage-Inzidenz

  • Aktualisiert am

Ein Mann wird in Mainz mit dem Corona-Impfstoff von Astra-Zeneca geimpft. Bild: Andreas Arnold/dpa

Am Tag vor den nächsten Bund-Länder-Beratungen meldet das RKI knapp 4000 Neuinfektionen und damit nahezu so viele wie vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt kaum verändert weiter bei deutlich über 60.

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          In Deutschland sind innerhalb eines Tages 3943 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) an diesem Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, sank die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 65,4. Am Montag hatte der Wert 65,8 betragen.

          Binnen 24 Stunden wurden den Angaben zufolge 358 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 3883 Neuinfektionen und 415 neue Todesfälle verzeichnet.

          Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.451.011 nachgewiesene Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.264.600 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 70.463.

          Sieben-Tage-Inzidenz weiter über 60

          Die Sieben-Tage-Inzidenz pendelt seit Tagen um die Marke 60. Bei dem Wert handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieses Zeitraums.

          Die Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab bei der Verhängung oder Lockerung von Corona-Restriktionen. Ziel von Bund und Ländern ist es derzeit, den Wert auf unter 35 zu drücken. Vor vier Wochen, am 2. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 90 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

          Am Mittwoch will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.

          Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 1,01 (Vortag 1,08). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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