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Sieben-Tage-Inzidenz sinkt : Knapp 10.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

  • Aktualisiert am

Auf der Covid-19-Station des Universitätsklinikums Leipzig stehen Ärzte am Bett eines schwerkranken Patienten. Bild: dpa

Das Robert-Koch-Institut hat seit Dienstag 9677 Corona-Neuinfektionen registriert. Das sind gut 3000 mehr als am Vortag, aber deutlich weniger als vor einer Woche. Allerdings könnte das geringere Testaufkommen über Ostern das Ergebnis verzerren.

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          In Deutschland sind innerhalb eines Tages knapp 10.000 Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 9677 Neuansteckungen sowie 298 weitere Todesfälle gemeldet. Das RKI wies darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage weniger Tests gemacht und gemeldet würden. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages mehr als 17.000 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet.

          Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag von 123 auf 110,1. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an. Im Februar war dieser Wert zwischenzeitlich auf unter 60 gefallen, bevor er wieder deutlich anstieg. Vor einer Woche hatte die Inzidenz bei 132,2 gelegen.

          Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagabend bei 0,81 (Vortag: 0,90). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 81 weitere Menschen anstecken. Auch die Absenkung des R-Werts könne mit den Osterfeiertagen zusammenhängen, schreibt das RKI. „Die Werte können erst in einigen Tagen bewertet werden.“

          Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich nach Angaben des RKI auf 2.910445. Insgesamt 77.401 Infizierte starben.

          Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf rund 2.614.500.

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