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RKI-Corona-Wochenbericht : Inzidenz deutet auf leicht zunehmendes Infektionsgeschehen hin

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Eine Frau macht einen Corona-Selbsttest. Bild: dpa

Die Inzidenz steigt wieder – und zwar am stärksten in der Altersgruppe der 50- bis 84-Jährigen. Das gab das Robert Koch-Institut in seinem wöchentlichen Bericht bekannt.

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          Mehrere Kennzahlen deuten auf ein wieder leicht zunehmendes Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland hin. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz zum Beispiel stieg vergangene Woche um elf Prozent im Vergleich zur Woche zuvor, wie es im Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagabend zu Covid-19 heißt. Am stärksten war der Anstieg demnach in der Altersgruppe der 50- bis 84-Jährigen. Der Report bezieht sich vor allem auf die vergangene Woche.

          Grundlage der Inzidenzberechnung sind Labortestungen, die mittlerweile aber seltener als in vorherigen Phasen der Pandemie durchgeführt werden. Leichte Anstiege verzeichnet das RKI aber auch bei zusätzlich ermittelten Schätzwerten zu an Covid-19 Erkrankten und zu Arztbesuchen aus diesem Grund. Zudem habe die Zahl gemeldeter Corona-Ausbrüche in medizinischen Einrichtungen und Pflegeheimen zugenommen.

          Bei schweren Covid-19-Erkrankungen (Krankenhaus/Intensivstation) wird bisher keine Trendwende hin zu einem Wiederanstieg verzeichnet: Die Rede ist von einer Stabilisierung der Werte auf einem Plateau.

          Generell spricht das RKI weiterhin von einem hohen Infektionsdruck in allen Altersgruppen. Unverändert sorgt die Omikron-Sublinie BA.5 nach Stichproben-Daten für den allergrößten Teil der Fälle (rund 96 Prozent).

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