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Corona-Pandemie in Deutschland : Sieben-Tage-Inzidenz steigt den zweiten Tag in Folge

  • Aktualisiert am

Proben für Corona-Tests werden für die weitere Untersuchung vorbereitet. Bild: dpa

Das Robert Koch-Institut registriert eine Inzidenz von 214,9. Experten halten den Wert aufgrund der Feiertage für nur bedingt aussagekräftig. Laut Bundesgesundheitsminister Lauterbach liegt die Inzidenz wohl zwei- bis dreimal höher.

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          Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen lag die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen bei 214,9. Am Vortag hatte er bei 207,4 gelegen. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 265,8. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 41.270 Neuinfektionen verzeichnet.

          Das RKI wies darauf hin, dass sich wegen der Feiertage weniger Menschen testen ließen und nicht alle Gesundheitsämter Daten weiterleiteten. Die tatsächlichen Zahlen könnten daher höher liegen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Mittwoch gesagt, dass die realistische Inzidenz wohl zwei- bis dreimal höher liegt.

          Seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter insgesamt 7.150.422 Fälle gemeldet. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit rund 6.382.900. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg um 323 auf 111.925.

          Weiteres Fortschreiten von Omikron

          Neue Zahlen zum Anteil der Omikron-Variante am Infektionsgeschehen lagen am Freitagmorgen noch nicht vor. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) bislang 16.748 Covid-19-Fälle gemeldet, die der Variante zugeordnet werden. Dies waren 3619 Fälle Omikron-Fälle mehr als am Vortag - ein Plus von 28 Prozent. In die Statistik fließen auch Nachmeldungen aus den vergangenen Wochen ein. Aus Nordrhein-Westfalen wurden insgesamt bislang mit Abstand am meisten Fälle gemeldet (5676). Mittlerweile gehen laut dem RKI fünf Todesfälle auf die Omikron-Variante zurück, vier Verstorbene waren demnach über 60 Jahre alt.

          Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder im November die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wieviele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Laut dem aktuellsten Bericht vom Donnerstag lag die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit bei 3,15.

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