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Coronavirus : RKI meldet mehr als 22.000 Neuinfektionen

  • Aktualisiert am

Eine Frau bekommt einen Nasenabstrich an der Corona-Teststation am Hauptbahnhof. Bild: dpa

Die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle ist im Vergleich zur Vorwoche wieder gestiegen. Zudem melden die Gesundheitsämter mehr als 250 weitere Todesfälle.

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          In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut (RKI) 22.609 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind gut 5000 Fälle mehr als am Mittwoch (17.561), wie aus den Angaben des RKI vom Donnerstagmorgen hervorgeht. Im Vergleich zum Wert von vor einer Woche wurden etwas mehr Fälle gemeldet. Am vergangenen Donnerstag hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 21.866 gelegen. Der Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.542 gemeldeten Fällen erreicht worden.

          Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 855.916 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Donnerstag um 251 auf insgesamt 13.370. Das RKI schätzt, dass rund 562.700 Menschen inzwischen genesen sind.

          Alle Zahlen und Grafiken zum Coronavirus finden Sie hier.

          Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,95 (Vortag: 0,97). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

          Wegen der Pandemie fordern Politiker und die Polizeigewerkschaft in diesem Jahr ein Verbot von Feuerwerkskörpern an Silvester. „Das Silvesterfeuerwerk muss in diesem Jahr coronabedingt ausfallen. Zu Silvesterböllern gesellen sich rasch Alkohol, Personengruppen und Partystimmung“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt der Zeitung „Bild“. Das sei aber nicht angesagt.

          Auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Kuffer ist der Meinung, dass dieses Jahr „Silvester-Böllerei und Feuerwerk verboten werden“ müssten. Wegen der aufgeheizten Stimmung im Land sei es zu gefährlich, wenn Leute auch noch mit Sprengstoff durch die Straßen laufen würden. Der Nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) sprach sich ebenfalls gegen Böller und Raketen an Silvester aus. Die Entscheidung liege aber bei den Kommunen.

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