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In Bayern : Probleme mit Impfstoff-Kühlkette offenbar nicht schwerwiegend

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Bis hierher Kühlung bei minus 70 Grad nötig: Eine medizinische Fachangestellte bereitet in Bamberg die Spritzen zur Impfung vor. Bild: dpa

Im Landkreis Augsburg gab es Unsicherheit, ob bei den eingetroffenen Corona-Impfstoffen die Kühlkette eingehalten wurde. Nun gab der Hersteller Biontech Entwarnung.

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          Die Probleme mit der Kühlkette bei Impfstofflieferungen in Schwaben haben sich offenbar als nicht schwerwiegend herausgestellt. Die betroffenen Landkreise in Schwaben hätten nach Gesprächen mit der Regierung von Schwaben und dem Impfstoff-Hersteller Biontech das Signal erhalten, dass der betroffene Impfstoff problemlos verwendet und mit dem Impfen begonnen werden könne, sagte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums auf dpa-Anfrage.

          In den Kühlboxen, in denen der Impfstoff transportiert worden war, hatte es Ungereimtheiten bei der Temperatur gegeben. Es waren Bedenken aufgekommen, ob die Kühlkette durchgehend eingehalten wurde.

          „Aus dem integrierten Kühlprotokoll geht hervor, dass die erfasste Temperatur während des Transports zunächst drei Grad Celsius und später minus ein Grad Celsius betragen hat“, erklärte der Augsburger Landrat Martin Sailer. Möglicherweise habe es eine Fehlfunktion der Kühlbox gegeben. Es sei daher nicht sicher gewesen, ob „die Impfdosen bedenkenlos verwendet werden können“.

          Der Impfstoff des deutschen Herstellers Biontech und seines amerikanischen Partners Pfizer muss normalerweise bei minus 70 Grad tiefgekühlt werden. Für kürzere Zeiträume ist auch eine geringere Kühlung unschädlich.

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