https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/polizei-raeumt-party-mit-4000-menschen-in-hamburg-17397512.html

Corona-Regeln missachtet : Polizei räumt Party mit 4000 Menschen in Hamburg

  • Aktualisiert am

Party im Hamburger Stadtpark Bild: dpa

Tausende feiern in der Nacht zu Samstag im Hamburger Stadtpark. Die Polizei schreitet ein. Zwei Beamte werden leicht verletzt.

          1 Min.

          Rund 4000 Menschen haben in der Nacht zu Samstag im Hamburger Stadtpark gefeiert - dabei wurde gegen die Corona-Regeln verstoßen. Mehrfach versuchte die Polizei, große Gruppen von Menschen aufzulösen, wie ein Sprecher der Polizei am Samstagmorgen sagte. Da dies jedoch nicht gelang, entschied sich die Polizei, das Gelände zu räumen. Dabei kam es vereinzelt zu Flaschenwürfen auf die Polizisten.

          Zwei von ihnen wurden leicht verletzt und kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Sie wurden kurze Zeit später wieder entlassen. Es sei unklar, ob auch Besucher verletzt worden seien. „Ab 1.15 Uhr waren dann nur noch wenige Personen vor Ort, es wurde ruhiger“, sagte der Polizeisprecher. Festnahmen habe es keine gegeben.

          Weitere Menschenansammlungen habe es in der Nacht mit etwa 600 Feiernden in Altona auf dem Alma-Wartenberg-Platz gegeben. Auf dem Schulterblatt und in der Susannenstraße waren etwa 800 Menschen unterwegs, beim Grünen Jäger 300 und auf dem Heiligengeistfeld 400 Menschen. Auch an der Binnenalster versammelten sich bis zu 600 Menschen. Auf St. Pauli war mit 4500 Personen in der Gastronomie und in den Straßen wieder viel los. Hier sei es jedoch zu keinen Zwischenfällen gekommen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Kampfpanzer für die Ukraine : Leoparden auf dem Sprung

          14 Leopard-Panzer liefert Deutschland an die Ukraine. Was macht den Leopard 2 besonders und wie schlägt er sich gegen die russischen Modelle? Ein Überblick in Grafiken.
          Die lokalen Stromverteilnetze könnten zum Engpass für die Energiewende werden.

          Energiewende : Mit Anreizen gegen die Stromrationierung

          Von Tesla bis Viessmann: Unternehmen wettern gegen die geplante Begrenzung der Stromversorgung für E-Autos und Wärmepumpen. Nun präsentieren sie Ideen, wie es ohne gehen könnte. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verbraucher.
          BASF-Anlage in Ludwigsburg: Auf seine Beteiligung an Wintershall Dea musste der Chemiekonzern  5,4 Milliarden Euro abschreiben. (Symbolfoto)

          Nach BASF-Abschreibungen : Teurer Abschied aus Russland

          BASF muss Milliarden aus dem Russlandgeschäft von Wintershall abschreiben. Auch für andere Dax-Unternehmen wird der Ausstieg aus Putins Reich noch teuer.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.