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Impfarzt im Gespräch : „Die Impfung ist die einzige Chance“

Die Lösung all unserer Probleme? Der Impfstoff von Pfizer-BioNtech wird europaweit eingesetzt. Bild: dpa

Der Hamburger Arzt Dirk Heinrich ist seit vergangener Woche als Teil eines mobilen Impfteams in Seniorenheimen unterwegs. Im Interview spricht er über die ersten Impftage, die Reaktionen der Bewohner und die kommenden Monate.

          5 Min.

          Herr Heinrich, Sie sind niedergelassener HNO-Arzt in Hamburg und Teil eines mobilen Impfteams in Seniorenheimen. Wie wurden Sie empfangen?

          Johanna Dürrholz

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET

          In den Organisationen herrscht gerade große Freude, so ist es auch in den Heimen. Sowohl die Mitarbeiter als auch die Bewohner empfangen uns mit offenen Armen. Viele Heime haben ja Corona-Ausbrüche gehabt und wissen, was das bedeutet. Und sind natürlich froh, dass das ein Ende haben könnte.

          Mit wie vielen Leuten sind Sie unterwegs?

          Ein Impfteam besteht aus drei Personen, einem Arzt, einer medizinischen Fachkraft und einer Person vom Amt, in Hamburg von der Stadt. Das ist ja eine staatliche Impfung, keine Krankenkassenleistung. Darum ist die Gesundheitsbehörde dafür zuständig.

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