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Frankfurter Lehrerin klagt an : „Auch Lehrer haben das Recht, geschützt zu werden“

  • -Aktualisiert am

Offene Fenster und Masken: So wird derzeit an den meisten Schulen wie hier in Gütersloh unterrichtet. Eine Lehrerin aus Frankfurt kritisiert das als unzureichend. Bild: dpa

Ein Ministerpräsident sagt, dass man ein höheres Infektionsrisiko in Schulen in Kauf nehmen müsse. Eine Frankfurterin erwidert: „Als Lehrerin muss ich es also in Kauf nehmen, vielleicht sogar zu sterben?“ Protokoll einer Wutrede.

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          Seit einiger Zeit bekommen die Schulen nun größere mediale Aufmerksamkeit. Vorher schien man sie zu ignorieren und die Lehrer auch. Ich habe die ganze Zeit innerlich getobt und dachte: Das kann ja wohl nicht wahr sein! Wir Lehrkräfte stehen mit an vorderster Front, aber unsere Situation wird teilweise sogar geleugnet. Es ist skandalös. Jetzt der „Lockdown light“. Und was ist mit den Schulen?

          Es fängt schon vor dem Unterricht an. Nichts deutet auf eine Pandemie: Die Schüler stehen dicht an dicht zusammen in Gruppen ohne Maske, ohne Abstand, wie immer eigentlich. Corona fängt für sie hinter dem Schultor mit dem Aufsetzen ihrer Masken an. Zwei Sekunden später hängen diese aber schon wieder unter der Nase, über der Nase, oder sie haben sie gar nicht mehr auf. Einigen Masken sieht man auf zehn Kilometer Entfernung an, dass sie schon seit Tagen getragen werden. So viele Lehrer können gar nicht Aufsicht machen, dass man mit Ermahnen nachkommt.

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