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Kein Hamstern nötig : Klopapier-Automat für alle

  • -Aktualisiert am

Auf dem Parkplatz des Toilettenpapierherstellers Hakle in Düsseldorf kann man sich die Hygieneartikel jetzt aus dem Automaten ziehen. Bild: dpa

Obwohl kein Grund zum Hamstern besteht, kursieren schon wieder Fotos leerer Regale im Netz. In Düsseldorf hat ein Klopapierhersteller vorgesorgt.

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          Auf dem Parkplatz vor seinem Werk im Düsseldorfer Stadtteil Benrath hat der Toilettenpapierhersteller Hakle einen besonderen Automaten aufgestellt: Wer möchte, kann nun rund um die Uhr Klopapier aus der Maschine ziehen.

          Jonas Jansen

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Der Einkauf im Supermarkt ist aber auf jeden Fall preiswerter, denn die Zweierrolle Toilettenpapier kostet zwei Euro, wer Hygienetücher ziehen will, zahlt 1,50 Euro.

          Nun ist so ein Automat schnell aufgestellt und bringt für den Hersteller, dessen Name auf den schwäbischen Unternehmensgründer Hans Klenk zurückgeht, eine schlau kalkulierte Werbewirkung, passt die Maschine doch in den Hamster-Zeitgeist.

          So hat gerade eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov ergeben, dass sich jeder zehnte Verbraucher in Deutschland in den kommenden Wochen stärker mit Toilettenpapier, Nudeln und anderen Waren des täglichen Gebrauchs eindecken will. Zwar schlossen fast zwei Drittel der Befragten Hamsterkäufe ausdrücklich aus, doch kursieren im Netz schon wieder die ersten Fotos leerer Supermarktregale, was sowohl die Politik als auch Einzelhändler besorgt. Produzenten wie Hakle oder Essity, zu denen Marken wie Tempo oder Zewa gehören, beteuern, dass es keine Engpässe geben wird. Der Sturm auf den Automaten kann also ausbleiben.

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