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Japan lockert Corona-Maßnahmen : Langsam erblüht das Alltagsleben

Nach zwei Monaten wieder zugänglich: Die ersten Besucher spazieren am Dienstag durch den Garten des Kaiserpalasts in Tokio. Bild: Picture-Alliance

Japan öffnet sich der Normalität – und bereitet sich zugleich auf eine zweite Infektionswelle vor. Am Dienstag genehmigte die Regierung einen Test, mit dem das Virus in Spucke nachgewiesen werden kann.

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          Nach Wochen des Virus-Notstands öffnet Japan sich wieder ein wenig der Normalität des gewohnten Alltagslebens. Die Schulen im Lande unterrichten wieder. Die Hauptstadt Tokio erlaubt Kinos und Fitnessstudios, wieder Gäste zu empfangen. Museen und Bibliotheken sind wieder geöffnet. Zögerlich nimmt die Zahl der Passanten in der Innenstadt wieder zu, ist aber noch weit von den üblichen überfüllten Straßen entfernt.

          Patrick Welter

          Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.

          Die Japaner, die den Empfehlungen, möglichst zu Hause zu bleiben, weitgehend gefolgt waren, bleiben noch vorsichtig. Zunehmend eröffnen in den Geschäftsstraßen jedoch mehr Läden. Als ein wichtiges Symbol der Rückkehr zur Normalität öffnete sich der Kaiserpalast im Zentrum von Tokio am Dienstag dem Publikum. Die östlichen Gärten der weitläufigen Anlage sind erstmals nach zwei Monaten wieder zugänglich.

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