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Internationale Messen : Bitte heute keinen Handschlag

Ausnahmesituation für Aussteller: Auf der Messe Ambiente in Frankfurt ist der Betrieb zwar nicht eingestellt – aber deutlich beeinträchtigt. Bild: dpa

Internationale Messen wie die Ambiente in Frankfurt oder MWC in Barcelona leiden unter der Angst vor dem Coronavirus. Es gelten zwar strenge Regeln – aber Aussteller ziehen sich zurück.

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          Messen haben es in diesen Tagen nicht leicht. Das Coronavirus hält die Welt und die Branche in Atem. Aussteller und Besucher fragen sich: Hingehen oder fernbleiben? Die Messegesellschaften versichern: Wir sind gerüstet. Und doch machen sogar Großkonzerne einen Rückzieher. Ihnen ist dort, wo Hunderttausende Menschen zusammenkommen, das Risiko zu hoch.

          Georg Giersberg

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Betriebswirt“.

          Thiemo Heeg

          Redakteur in der Wirtschaft.

          In Frankfurt findet aktuell die Konsumgütermesse Ambiente statt. Hier findet man alles rund um das Essen und den Haushalt: von Töpfen bis zu Tupperdosen, von Messern bis Wäscheklammern, von Servietten bis Wäschekörben, von Bügelbrettern bis Personenwaagen. Die Ambiente ist mit bekannten Ausstellern wie WMF, Rosenthal, Zwilling, Fissler oder Leifheit die größte Konsumgütermesse der Welt. Und in diesem Jahr die erste Großmesse nach dem Ausbruch des Coronavirus. Von den 4635 Ausstellern mit Produkten für Küche, den gedeckten Tisch und Kunsthandwerk kommen 664 aus China. Das heißt: Sie wollten zumindest kommen. Die weit überwiegende Zahl ist tatsächlich anwesend, 37 aber haben kurzfristig abgesagt.

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