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Wegen Coronavirus und Sabine : Rekordtief für Haushaltsmesse Ambiente

Konsumgütermesse Ambiente: So wenige Besucher wie nie waren auf der Messe. Bild: Francois Klein

Die Weltleitmesse für Möbel, Haushaltswaren und Deko-Artikel hatte so wenige Besucher wie noch nie. Schuld daran sollen der Coronavirus und der Sturm „Sabine“ sein.

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          Einen drastischen Einbruch der Besucherzahlen hat die internationale Konsumgütermesse Ambiente hinnehmen müssen. In diesem Jahr seien nur 108.000 Einkäufer nach Frankfurt gekommen, 28.000 weniger als im vergangenen Jahr. Das ist ein Minus von mehr als 20 Prozent.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Ambiente gehört mit der Automechanika und der Light+Building zu den wichtigsten und besucherstärksten Ausstellungen für die Frankfurter Messegesellschaft. Zu sehen sind dort Haushaltswaren, Einrichtung und Geschenkartikel. Die Ambiete wird von der Messegesellschaft selbst organisiert, im Gegensatz etwa zur Buchmesse oder der Motorschau IAA, die künftig anderswo stattfinden wird.

          Weitaus weniger Besucher aus China

          Die Messegesellschaft macht die Angst vor dem Coronavirus und Verkehrsbeeinträchtigungen durch den Sturm Sabine für den Besucherrückgang der Ambiente verantwortlich. „Zwei solche Ereignisse zu einer Messe muss eine Veranstaltung erst einmal verkraften“, sagte Geschäftsführer Detlef Braun.

          Das zeigt sich auch bei der Zahl der Besucher nach Ländern – knapp zwei Drittel der Messebesucher kamen diesmal aus dem Ausland: Während in früheren Jahren China auf Platz zwei lag, hinter Italien, fiel das bevölkerungsreichste Land in diesem Jahr auf den zehnten Rang zurück.

          Allerdings hat die Ambiente auch in früheren Jahren einen leichten, aber kontinuierlichen Besucherrückgang hinnehmen müssen.

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