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Günther Jauch über Drohungen : „Ich bin völlig angstfrei“

Im Gespräch: Günther Jauch – hier bei einer Moderation zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit – wundert sich über Hass. Bild: dpa

Günther Jauch war Werbegesicht einer Impfkampagne, erkrankte dann an Corona – und bekam den Hass von Impfgegnern ab. Ein Interview über seine Erkrankung, unzuverlässige Schnelltests und Pöbler, die sich nicht verstecken.

          5 Min.

          Herr Jauch, Sie haben vor zwei Wochen öffentlich gemacht, dass Sie an Corona erkrankt sind. Wie geht es Ihnen?

          Sebastian Eder
          Redakteur im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Ganz gut. Ich fühle mich noch etwas schlapp, aber sonst symptomfrei. Nachdem ich mich vor etwa drei Wochen angesteckt habe, hatte ich zunächst Gliederschmerzen, ein leichtes Kratzen im Hals, dann waren Geruch und Geschmack eingeschränkt. Normalerweise überwinde ich eine Grippe innerhalb von zwei Tagen. Corona erlebe ich dagegen als hartnäckig. Bisher musste ich in 45 Berufsjahren noch keine Sendung absagen, und jetzt falle ich die dritte Woche hintereinander aus. Aber andere liegen jetzt mit Mitte 40 und Covid-19 auf der Intensivstation. Dagegen geht es mir gold.

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