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Reisesperren im Inland bleiben : Griechenland öffnet Außengastronomie ab Anfang Mai

  • Aktualisiert am

Volle Restaurants: So sah es in Griechenland zuletzt im Frühsommer vergangenen Jahres aus. Bild: dpa

Griechenland lockert die Coronaauflagen deutlich. Neben Schulen bewegt sich auch die Gastronomie langsam in Richtung Normalität – obwohl die Reisebeschränkungen im Land weiterhin streng bleiben.

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          In Griechenland dürfen ab Anfang Mai Bars und Restaurants ihre Außenbereiche wieder öffnen. Die Beschränkungen für Reisen zwischen den Regionen sollen vor dem anstehenden orthodoxen Osterfest hingegen nicht gelockert werden, wie Regierungschef Kyriakos Mitsotakis am Mittwoch in einer Fernsehansprache erklärte. Ab 3. Mai darf demnach die Außengastronomie wieder den Betrieb aufnehmen. Voraussetzung sind verpflichtende Corona-Tests für die Angestellten und die Einhaltung der Hygieneregeln.

          Auch die nächtliche Ausgangssperre soll demnach auf 23 Uhr nach hinten verlegt werden. Zudem sollen bis 10. Mai alle Schüler in den Präsenzunterricht zurückkehren. Die geltenden Reisebeschränkungen sollen jedoch beibehalten werden. Normalerweise fahren viele Griechen am orthodoxen Osterfest, das in diesem Jahr auf den 2. Mai fällt, aufs Land oder auf die Inseln. Kirchgänge sind an dem Feiertag möglich, allerdings ist die Zahl der Gottesdienstbesucher beschränkt.

          Vor kurzem hatte die griechische Regierung bereits die Quarantäne-Pflicht für Reisende aus EU-Staaten aufgehoben, die einen vollen Corona-Impfschutz haben oder einen negativen Test vorweisen können. Die Corona-Krise mit ihren Reisebeschränkungen hat dem Tourismus in Griechenland schwer zugesetzt, das Land ist auf den Sektor angewiesen. Offiziell beginnen soll die Touristensaison in dem südeuropäischen Land am 15. Mai.

          Griechenland hatte die erste Welle der Corona-Pandemie relativ gut überstanden, wurde jedoch von der zweiten Welle hart getroffen. Anfang November verhängte die Regierung einen Lockdown. In den vergangenen Monaten ist die Todesrate stark gestiegen und das Gesundheitssystem an seine Grenzen gestoßen, insbesondere in der Hauptstadt Athen. Auf die Metropole entfielen zuletzt mehr als die Hälfte der täglich registrierten Neuinfektionen.

          Am Mittwoch wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörden mehr als 3000 Neuinfektionen und 86 Todesfälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemiebeginn auf über 323.000. Mehr als 9700 Menschen starben an oder mit dem Virus.

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