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Coronavirus im Nachbarland : Mehr als 2500 Neuinfektionen in Frankreich in drei Tagen

  • Aktualisiert am

Marseille: Strandbesucher genießen die Sonne am Plage des Catalans - die Zahl der Neuinfektionen steigt in Frankreich wieder. Bild: dpa

Das Virus macht keinen Urlaub: In Frankreich steigt die Anzahl der Neuinfektionen abermals. Von einer zweiten Welle will die Regierung aber nicht sprechen.

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          In Frankreich haben sich seit Freitag 2551 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das entspricht einem Anstieg von rund 850 Corona Fällen pro Tag. Bereits vergangene Woche hatten sich zwei Tage in Folge jeweils mehr als 1000 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Die Neuansteckung innerhalb der vergangenen drei Tage liegt dennoch deutlich über den Durchschnitt von 677 Fällen pro Tag seit Monatsbeginn, wie der Radiosender „France Info“ berichtete.

          „Die Ausbreitung des Virus in Frankreich geht weiter“, warnte das Gesundheitsministerium am Montag in einer Pressemitteilung. Insgesamt liege die Zahl der Infektionen derzeit bei 183.079 seit Beginn der Epidemie. „Die jüngsten epidemiologischen Trends zeigen immer noch eine langsame Verschlechterung“, teilte das Ministerium mit. Die durch das neue Coronavirus ausgelöste Epidemie hat in Frankreich inzwischen 30.209 Todesfälle gefordert, davon neun binnen der letzten 24 Stunden.

          Zugleich ging die Zahl der aktiven Covid-19-Fälle in Krankenhäusern um 65 auf 5655 zurück, wie das Gesundheitsministerium weiter mitteilte. Dasselbe gilt für besonders schwere Fälle, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen. Derzeit trifft das auf 398 Patienten zu, zwölf weniger als am Freitag.

          Frankreichs Regierung kündige angesichts der steigenden Corona-Infektionen an, kostenlose Tests bereitzustellen. Diese sollen rezeptfrei erhältlich sein, wie die Regierung mitteilte. „Wir würden dies nicht als eine zweite Welle bezeichnen, aber es ist klar, dass wir seit einigen Tagen einen spürbaren Anstieg der Zahl der bestätigten Fälle beobachten“, sagte Gesundheitsminister Olivier Veran der Zeitung „Le Parisien“.

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