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Französischer Hersteller : EMA prüft Zulassung des Corona-Impfstoffs von Sanofi

  • Aktualisiert am

Eine Ärztin verabreicht ein Vakzin (Symbolbild) Bild: dpa

Der französische Pharma-Konzern hat das Vakzin gemeinsam mit der britischen Firma GSK entwickelt. Anders als andere mRNA-Impfstoffe kann Vidprevtyn bei moderaten Temperaturen gelagert werden.

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          Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat mit der Prüfung einer Zulassung des Corona-Impfstoffs des französischen Herstellers Sanofi begonnen. „EMA wird die Übereinstimmung von Vidprevtyn mit den üblichen EU-Standards für Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität bewerten“, erklärte die in Amsterdam ansässige Behörde am Dienstag. Sanofi hat Vidprevtyn gemeinsam mit der britischen Firma GSK entwickelt.

          Anders als die mRNA-Impfstoffe von BioNTech und Moderna benötigt das Mittel bei der Lagerung keine extrem niedrigen Temperaturen, was die Auslieferung logistisch erleichtern würde. Wie die meisten Corona-Impfstoffe sind zwei Dosen für einen umfassenden Schutz nötig.

          Die Entscheidung, ein sogenanntes Rolling Review zu starten, basiere auf vorläufigen Ergebnissen, die „darauf hindeuten, dass der Impfstoff die Produktion von Antikörpern auslöst, die (...) zum Schutz gegen die Krankheit beitragen können“, erklärte die EMA. Sie werde weitere Daten auswerten, „sobald sie verfügbar sind, um zu entscheiden, ob der Nutzen die Risiken überwiegt“. Einen genaueren Zeitplan nannte sie nicht. 

          In der EU zugelassen sind mittlerweile die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson. Das russische Mittel Sputnik V und das chinesische Vakzin Sinovac werden ebenfalls noch geprüft.

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