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Impfstoff-Einschränkungen : Geimpfte aus Nicht-EU-Ländern dürfen einreisen

  • Aktualisiert am

Reisende aus Drittstaaten können wieder nach Deutschland kommen. Bild: dpa

Künftig dürfen Geimpfte aus aller Welt nach Deutschland reisen – mit Ausnahme der Menschen in Virusvariantengebieten. Auch bezüglich der Impfstoffe gelten noch Einschränkungen.

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          Die Bundesregierung hebt vom 25. Juni an die Einreisebeschränkungen für gegen das Coronavirus geimpfte Menschen aus Nicht-EU-Staaten weitgehend auf. „Besuchsreisen und touristische Einreisen werden damit für geimpfte Personen wieder möglich“, erklärte das Bundesinnenministerium am Donnerstagabend. Die Lockerung gilt demnach für Menschen, die vollständig mit einem von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassenen Vakzin geimpft sind.

          Bislang sind dies die Mittel von BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson. Das russische Vakzin Sputnik V und Impfstoffe chinesischer Produktion haben bislang keine EU-Zulassung. „Eine Ausweitung auch auf andere Impfstoffe mit vergleichbarem Schutzstandard ist beabsichtigt, soweit die dafür erforderlichen Prüfungen abgeschlossen sind“, fügte das Ministerium hinzu.

          Als vollständig geimpft gelten Menschen den Angaben zufolge, wenn „seit der letzten Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind“. Bei allen Impfstoffen bis auf das Mittel von Johnson & Johnson sind zwei Impfdosen vorgesehen. Die Einreise aus anderen EU-Ländern ist unabhängig vom Impfstatus bereits grundsätzlich möglich. Aus Nicht-EU-Ländern darf aktuell nur in Ausnahmefällen eingereist werden.

          Reisende aus sogenannten Virusvariantengebieten sind allerdings von den Lockerungen ausgenommen. „Die Regelungen der Coronavirus-Einreiseverordnung einschließlich des Beförderungsverbots aus Virusvariantengebieten gelten uneingeschränkt fort“, hieß es dazu. Nicht unbedingt notwendige Reisen aus Großbritannien, Brasilien oder Indien sind demnach weiterhin nicht erlaubt.

          Die Bundesregierung setzt mit den Lockerungen eine entsprechende Empfehlung um, auf die sich die 27 EU-Länder am Mittwoch verständigt hatten. Mitgliedstaaten können demnach bei Einreise dennoch weiterhin negative Corona-Tests oder eine Quarantäne vorschreiben.

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