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Kinder in der Corona-Krise : „Wir müssen die Maßnahmen an Kinder anpassen“

Neue Umstände: Kinder haben in dieser Krise auch viele neue Herausforderungen zu meistern - zum Beispiel Masken zu tragen. Bild: dpa

Deutschland diskutiert: Können Schulen und Kitas geöffnet werden und wie gefährdet sind die Kleinen selbst durch das Virus? Ein Kinderarzt über den Stand der Forschung und die Idee, dass pädiatrische Erkenntnisse auch kranken Erwachsenen helfen.

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          Herr Professor Klein, Kinder spielen in dieser Corona-Krise eine besondere Rolle. Auf der einen Seite erkranken sie selten, und wenn, dann meist mild. Auf der anderen Seite gelten sie als die Virenschleudern, weshalb sie viele Einschränkungen in Kauf nehmen müssen. Ist diese Einordnung der Kinder ins gesellschaftliche Zusammenleben denn mit wissenschaftlichen Daten belegt?

          Lucia Schmidt
          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Gerne würde ich Ihnen eine klare Antwort geben. Aber für wirklich belastbare Aussagen fehlen uns leider noch die Daten. Dazu kennen wir das Virus noch zu kurz. Weltweit beobachten Ärzte, dass Covid-19 bei Kindern, und da sprechen wir vor allem von denen bis etwa zehn Jahren, in den allermeisten Fällen sehr milde verläuft; viele Kinder zeigen auch gar keine Symptome. Wie sehr sie das Virus dennoch weitertragen, das weiß man nicht sicher.

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