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Dorothee Bär im Interview : „Die Welt wird nach der Krise eine andere sein“

  • -Aktualisiert am

Andere Zeiten: Dorothee Bär, im Juni 2016 noch im Kanzleramt, jetzt im Homeoffice. Bild: Jens Gyarmaty

Digital-Staatsministerin Dorothee Bär betrachtet die Corona-Krise als fundamentalen Einschnitt. Nur auf die Vernunft der Bürger zu setzen, reiche nicht mehr. Vereinzelt gebe es aber auch Chancen.

          4 Min.

          Frau Bär, wo erreichen wir Sie gerade?

          Timo Frasch
          Politischer Korrespondent in München.

          Zu Hause in meinem Wahlkreis. Auch wir im Kanzleramt sind angehalten, so viel wie möglich im Home Office zu arbeiten.

          Die Kabinettssitzung findet aber schon im Kanzleramt statt?

          Ja, aber in einem größeren Raum als sonst, mit Lautsprecheranlage – damit die Kabinettsmitglieder so weit voneinander entfernt sitzen können; wie es die Virologen empfehlen.

          Die CSU-Vorstandssitzung fand per Telefonschalte statt, im engeren Kreis. Wäre das nicht auch fürs Kabinett ausreichend?

          Im CSU-Vorstand sitzen unter normalen Umständen um die achtzig Personen auf engem Raum. Also wesentlich mehr als im Kabinett. Und die Exekutive ist auch etwas anderes als ein Parteigremium. Sie muss handlungsfähig sein. Die telefonische Parteivorstandssitzung hatte zudem den Vorteil, dass sie wesentlich kürzer war und unser Vorsitzender in seinem Amt als Ministerpräsident sich um Wichtigeres in der momentanen Situation kümmern konnte.

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