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Kampf gegen das Coronavirus : Ein Feind, der sich nicht in die Karten gucken lässt

  • -Aktualisiert am

Das Medieninteresse ist riesig: Pressekonferenz vor der Südpfalz-Kaserne, in der Personen aus Wuhan untergebracht sind Bild: dpa

Schon andere Epidemien haben gezeigt: Wenn die Bevölkerung verstanden hat, wie sich das Coronavirus verbreitet, lässt sich die Ausbreitung eindämmen. Der Grippe-Vergleich jedoch hinkt.

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          Seit intensiv über das neuartige Coronavirus berichtet wird, schwingt in der öffentlichen Betrachtung immer die Frage mit: Ist das nur Panikmache oder der Lage angemessen? Verstärkt wird dieser Zwiespalt durch zwei widersprüchlich erscheinende Botschaften derer, die auf ganz unterschiedlichen Feldern als Fachleute gelten – Wissenschaftler, Mediziner, Politiker.

          Auf der einen Seite tragen sie die immer gleichen Sätze vor: In Deutschland gebe es keinen Grund zur Beunruhigung, das neuartige Coronavirus sei hierzulande bei weitem nicht so gefährlich für die Bevölkerung wie die anrollende Grippewelle. Auf der anderen Seite kappen immer mehr Länder die Verbindungen nach China; sie fliegen ihre Staatsbürger aus, verweigern Chinesen die Einreise. Jeder Verdachtsfall wird zur Eilmeldung, der (vermeintlich) Infizierte unter Quarantäne gestellt. Die Fallzahlen steigen exponentiell, die Weltgesundheitsorganisation ruft den internationalen Gesundheitsnotstand aus.

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