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Nach Kabinettsbeschluss : Spanien schafft Maskenpflicht weitgehend ab

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„Las Ramblas“ in Barcelona: Dort wird Flanieren ab Mittwoch wieder ohne Maske möglich sein Bild: Reuters

In Spanien fällt am Mittwoch in vielen öffentlichen Bereichen die Maskenpflicht. Begründet wird dies auch mit der hohen Impfquote in dem Land.

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          In dem bei deutschen Urlaubern beliebten Land Spanien muss man ab dem morgigen Mittwoch fast nirgendwo mehr eine Corona-Schutzmaske tragen. Das entsprechende Dekret wurde am Dienstag vom Kabinett in Madrid gebilligt. Somit entfällt nach rund zwei Jahren die Maskenpflicht in nahezu allen geschlossenen öffentlichen Räumen.

          Nur in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Krankenhäusern, Gesundheitszentren und Altenheimen wird die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorerst noch aufrechterhalten.

          Die Gefahr, die vom Coronavirus ausgehe, habe „deutlich abgenommen“, erklärte Gesundheitsministerin Carolina Darias vor Journalisten nach der Kabinettssitzung. Das sei nicht zuletzt der hohen Impfquote in dem von der Pandemie im Frühjahr 2020 besonders schwer getroffenen Land zu verdanken. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in Spanien am Dienstag bei knapp 257 (Deutschland: 669). Rund 85 Prozent der Bevölkerung hat eine Grundimmunisierung erhalten. In Deutschland sind es ungefähr 76 Prozent.

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