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Kein Virus nachgewiesen : Testergebnisse von China-Rückkehrern in Berlin negativ

  • Aktualisiert am

Helfer verlassen das Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ in Schutzbekleidung. Bild: Reuters

Für die China-Rückkehrer in Berlin hat das Warten auf die Testergebnisse ein Ende: Sie sind nicht mit dem Coronavirus infiziert. Auf einem Kreuzfahrtschiff in Japan haben sich unterdessen Dutzende weitere Passagiere mit dem Virus angesteckt.

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          Die 20 China-Rückkehrer in Berlin sind nicht mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. „Wir sind erleichtert. Alle Testergebnisse auf das neuartige Coronavirus der Rückkehrerinnen und Rückkehrer in Berlin sind negativ“, teilte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag mit. „Die 14-tägige Quarantäne für die Dauer einer längstmöglichen Inkubationszeit unter Beobachtung ist eine Maßnahme, um die Betroffenen selbst und die Bevölkerung zu schützen.“ Der Bevölkerungsschutz habe höchste Priorität für sie, betonte Kalayci.

          Die 16 Erwachsenen und vier Kinder waren am Sonntag in Berlin-Tegel gelandet. Die Menschen, die sich in der schwer vom Coronavirus betroffenen chinesischen Stadt Wuhan aufgehalten hatten, kamen umgehend auf eine Quarantäne-Station auf dem Gelände der Kliniken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin-Köpenick. Am Sonntag hieß es, die Deutschen und ihren Familienangehörigen seien wohlauf. Die Tests auf das Coronavirus sollen nun zwei Wochen lang alle vier Tage wiederholt werden.

          Zahl der Infizierten in China steigt weiter

          Die Zahl der Infizierten in China stieg um 3062 auf 40.171 Fälle. Allein in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei, wo die Epidemie in der Stadt Wuhan ihren Anfang genommen hatte, kamen 2618 Infektionen und 91 Todesfälle hinzu. Außerhalb des chinesischen Festlands sind in mehr als zwei Dutzend Ländern mehr als 300 Infektionen bestätigt, davon 14 in Deutschland.

          An Bord des unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“ im japanischen Yokohama wurden weitere 66 Fälle nachgewiesen, 45 davon sind Japaner. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten auf mindestens 136, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. Die übrigen der insgesamt 2666 Passagiere und 1045 Crewmitglieder sollen bis zum 19. Februar an Bord bleiben. Unter ihnen sind auch zehn deutsche Staatsangehörige –  von denen sich nach Angaben der deutschen Botschaft in Tokio bisher keiner mit dem Virus infiziert hat.

          In der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong durften unterdessen 3600 Passagiere und Besatzungsmitglieder nach tagelanger Quarantäne ein Kreuzfahrtschiff verlassen. Die „World Dream“ war vergangenen Mittwoch in der Hafenmetropole festgesetzt worden, nachdem bei drei früheren Passagieren das Virus nachgewiesen worden war.

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