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Pharmaforschung : Mit vereinten Kräften gegen das Coronavirus

  • -Aktualisiert am

Fahrgäste tragen Atemschutzmasken in der Abfahrtshalle eines Bahnhofs für Hochgeschwindigkeitszüge. Bild: dpa

Coronavirus, Ebola und Sars – für die Entwicklung von Impfungen und Wirkstoffen gegen solche Krankheiten setzen Pharmaunternehmen auf internationale Allianzen.

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          Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Coronavirus, das die Lunge befällt, zwar vorerst nicht als globale Gefahr eingestuft, alarmiert sind dennoch alle. Schließlich machen Viren und Erreger nicht an Ländergrenzen Halt. Die Corona-Viren stammen aus derselben Familie wie auch das Mers-Virus oder das Sars-Virus, das in den Jahren 2002 und 2003 in China ausgebrochen war und verheerende Folgen hatte.

          Ilka Kopplin
          Wirtschaftskorrespondentin in München.

          Zeit ist in solchen Fällen ein kritischer Punkt. Deshalb arbeiten neben der WHO viele Stellen zusammen, um einen Krankheitsausbruch schnell einzudämmen. Für die Entwicklung neuer Impfstoffe und Medikamente sind dabei sogenannte Public-Private-Partnerships oder auch Product-Development-Partnerships zu einer wichtigen Säule geworden: Allianzen aus öffentlichen und privaten Stellen, also Nicht-Regierungsorganisationen, Länder-Regierungen oder auch der EU, privaten Förderern wie der Gates-Stiftung, wissenschaftlichen Institutionen und Industrieunternehmen. Die Idee: sich global drängender Krankheiten gemeinsam anzunehmen – finanziell, in geteiltem Know-how und mit administrativer Organisation über mehrere Länder. Deutschland fördert viele dieser Kooperationen.

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