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Coronavirus in Italien : Auf den Intensivstationen werden die Betten knapp

Vor einem Krankenhaus in Cremona wurde ein Notfallzelt aufgestellt, um das hohe Aufkommen von Coronavirus-Patienten zu bewältigen. Bild: dpa

In Italien schlagen immer mehr Mediziner und Pfleger Alarm – die Versorgung aller Corona-Patienten könne nicht mehr lange gewährleistet werden. In manchen Krankenhäusern müssen die Ärzte bereits entscheiden, wen sie zuerst behandeln.

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          Zu den immer häufigeren Alarmrufen überarbeiteter Ärzte und Pfleger aus den Krankenhäusern in der Lombardei und aus anderen vom Coronavirus besonders heimgesuchten Regionen Italiens kam am Mittwochmorgen die Nachricht vom Tod eines prominenten lombardischen Arztes. Im Alter von 67 Jahren starb Roberto Stella, Vorsitzender der Ärztekammer der Provinz Varese und landesweit bekannter Allgemeinmediziner, an der durch das Coronavirus hervorgerufenen Lungenkrankheit.

          Matthias Rüb
          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

          Stella hatte sich während des Dienstes in einer Poliklinik mit dem Virus infiziert und lag seit letzter Woche auf der Intensivstation der Klinik von Como. Gesundheitsminister Roberto Speranza bezeichnete den Tod Stellas als schweren Verlust für das italienische Gesundheitswesen.

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