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Coronavirus in Deutschland : Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 8,0

  • Aktualisiert am

Coronavirus-Testzentrum in Mecklenburg-Vorpommern Bild: ZB

Die Ansteckungszahlen gehen in Deutschland weiter zurück. Das Robert Koch-Institut meldet 455 Neuinfektionen – rund 200 weniger als vor einer Woche. Auch die Zahl der Todesfälle nimmt weiter ab.

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          Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 455 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.13 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 652 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 8,0 an (Vortag: 8,6; Vorwoche: 15,5; Vormonat: 66,8).

          Am niedrigsten ist die Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern mit 2,1 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Sachsen-Anhalt (3,1) und Brandenburg (3,3) verzeichnen mit einer Inzidenz von rund 3 ebenfalls niedrige Werte. Am höchsten ist die Inzidenz im Saarland (11,9), Baden-Württemberg (11,9) und Hamburg (10,6).

          Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 77 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 93 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.722.782 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

          Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.608.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.472 angegeben.

          Am Montagabend gab das RKI den 7-Tage-R-Wert mit 0,68 an. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 68 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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