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Daten zum Coronavirus : Hat Johns Hopkins bessere Corona-Zahlen als das RKI?

Interaktive Karte der Johns Hopkins University in Baltimore Bild: Picture-Alliance

Je mehr Bürger ein Land testet, desto mehr Corona-Infizierte meldet es. Doch selbst in Deutschland dürfte die Dunkelziffer groß sein. Wer weiß besser Bescheid: die Johns Hopkins University oder das Robert-Koch-Institut?

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          Es ist wohl keine Übertreibung zu sagen, dass Lauren Gardner, Professorin am Institut für Bauwesen und Systemtechnik der Johns Hopkins University im amerikanischen Baltimore, das öffentliche Bild ihrer Universität stärker geprägt haben wird als viele ihrer mit Nobelpreisen ausgezeichneten Kollegen. Sie ist die Frau hinter der Covid-19-Übersichtsseite der Universität, auf der seit dem 22. Januar verfolgt werden kann, wie sich die Infektionszahlen auf der ganzen Welt entwickeln.

          Sibylle Anderl
          Redakteurin im Feuilleton.

          Anfänglich noch manuell zweimal täglich aktualisiert, wird die Seite mittlerweile weitgehend automatisiert betrieben, auf der Grundlage verschiedener nationaler und internationaler Datenquellen, aber auch mit Daten lokaler Gesundheitsämter und Nachrichtenquellen. Diese Automatisierung und die Aktualisierung in Nahe-Echtzeit machen die Seite derzeit zur meistzitierten Quelle aktueller Fallzahlen. Die täglichen Aufrufe sind nach Angaben der Universität von anfänglich 200 Millionen auf 1,2 Milliarden Anfang März gestiegen.

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