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Pandemie in Deutschland : Erstmals seit September 2020 kein Corona-Toter binnen 24 Stunden gemeldet

  • Aktualisiert am

Ein Bauwagen in München mit einem Corona-Schnelltestcenter steht auf einem Platz. Bild: dpa

Das Robert-Koch-Institut meldet 4032 Corona-Neuinfektionen – verglichen mit rund 20.000 vor einer Woche. Die Inzidenz sinkt weiter und liegt nun bei 639,5.

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          Erstmals seit September haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert-Koch-Institut keinen einzigen neuen Corona-Todesfall binnen 24 Stunden übermittelt. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Dass kein einziger Corona-Toter innerhalb eines Tages gemeldet wurde, war zuletzt am 21. September 2020 der Fall.

          An Wochenenden werden gewöhnlich wesentlich weniger Todesfälle von den Gesundheitsämtern gemeldet als an anderen Tagen. Die Daten werden später nachgereicht. Es geht um Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind.

          Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei derweil ist weiter gesunken. Das Robert-Koch-Institut gab den Wert am Montagmorgen mit 639,5 an. Am Sonntag hatte die Inzidenz bei 664,4 gelegen, vor einer Woche bei 790,8. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.

          Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung

          Wie das RKI am Montag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden bei 4032, nach 11.718 am Vortag und 20.084 vor einer Woche. Die Gesamtzahl der erfassten Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie erhöhte sich auf 24.813.817. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

          Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Das RKI analysiert deshalb regelmäßig – aber nicht tagesaktuell – weitere Parameter. So gingen die Experten in ihrem am Donnerstag erschienenen Wochenbericht unter anderem davon aus, dass die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abgenommen haben.

          Die Corona-Fallzahlen liegen in der Regel am Wochenende und montags niedriger als im Wochendurchschnitt, weil an den Wochenenden weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden.

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