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Merkel, Macron, Johnson, Trump : Ein Virus, vier Methoden

Kein große Show: Kanzlerin Angela Merkel am Montag im Kanzleramt. Bild: dpa

Das Coronavirus ist der Feind aller, doch die Staats- und Regierungschefs schlagen ganz unterschiedliche Töne an. Merkel ist nüchtern, Macron martialisch, Johnson wendig und Trump – ist Trump.

          8 Min.

          Von der Handvoll kleiner Sätze, die Angela Merkel in den Stein der Zeitgeschichte gemeißelt hat, könnte es der spektakulärste sein. Es war der Abend des vorigen Donnerstags, 21 Uhr. Nach ihren langen Beratungen mit den Ministerpräsidenten saß die Bundeskanzlerin zwischen dem bayerischen Regierungschef Markus Söder, und dem Ersten Hamburger Bürgermeister, Peter Tschentscher, vor den Journalisten.

          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Michaela Wiegel

          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Jochen Buchsteiner

          Politischer Korrespondent in London.

          Über den unspektakulären Tisch eines unspektakulären Konferenzraums im Kanzleramt schlenzte sie mit leicht nasalem Ton eine Passivkonstruktion, die den Alltag von mehr als achtzig Millionen Deutschen auf einen Schlag auf den Kopf stellte. Es sei noch einmal und in schärferer Form, als es in den vergangenen Tagen notwendig gewesen sei, gesagt worden, dass „wo immer das möglich ist, auf Sozialkontakte verzichtet werden soll“.

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