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Nöte der Speditionsfahrer : „Das größte Problem ist das Thema Toilette“

Viele sanitären Anlagen sind aufgrund der Coronakrise geschlossen. Das macht es Lastkraftwagenfahrern schwer, ihren Beruf auszuüben. Bild: dpa

Ein Versorgungsengpass soll verhindert werden. Lkw-Fahrer haben dabei nicht nur mit endlosen Staus zu kämpfen, häufig wird ihnen auch der Gang zur Toilette verwehrt. Der Chef-Logistiker einer Spedition berichtet.

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          Herr Chmielewski, Sie sind der Chef-Logistiker einer Spedition im rheinischen Willich, die Grundstoffe nicht nur für die chemische Industrie in ganz Europa transportiert. Ihre 47 Fahrer sorgen wie Tausende andere Fernfahrer in Deutschland dafür, dass ein wichtiger Teil der kritischen Infrastruktur auch in Zeiten der Corona-Krise funktioniert, die Industrie weiter produziert, keine Lieferengpässe entstehen. Was erleben die Fahrer derzeit?

          Reiner Burger

          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Die Männer geben wirklich alles! Sie wissen, dass sie einen äußerst wichtigen Job machen. Kein einziger ist krank! Und allen ist nicht nur jetzt in Krisenzeiten klar, dass sie sich strikt an die Hygieneregeln halten müssen: Beim Be- und Entladen und natürlich auch in den Ruhe- und Rastzeiten. Umso krasser ist, unter welchen verschärften Bedingungen die Fahrer derzeit arbeiten müssen.

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