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Unternehmen in China : Coronavirus überall

  • Aktualisiert am

Mit Desinfektionsmittel gegen das Virus:Gegenmaßnahmen in einem Bahnhof in Wuhan. Bild: AFP

Deutsche Unternehmen sind über den Ausbruch in China alarmiert. Infizierte müssen sie bisher noch nicht beklagen, doch Notfallpläne liegen vor.

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          Die Stadt Wuhan, wo die durch das Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit schnell Kreise zieht, herrscht Ausnahmezustand. Die elf Millionen Einwohner zählende Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hubei ist abgeschottet, weil die Behörden damit die Ausbreitung der gefährlichen Lungenkrankheit stoppen wollen. Auch Reisen dorthin sind nicht mehr möglich. Für viele deutsche Unternehmen aber ist Wuhan ein wichtiger Standort für Logistik oder Produktion – bei ihnen geht es nun um den konkreten Schutz der eigenen Mannschaft.

          Erst vor fünf Monaten hat der Autozulieferer Webasto im Beisein von Kanzlerin Merkel in Wuhan ein Werk für Autodächer und Elektro-Ladestationen mit 500 Mitarbeitern eröffnet. Auch Siemens und Bosch stehen mit Standorten in Wuhan auf der Mitgliederliste der deutschen Handelskammern in China. Ebenso Fresenius und T-Systems, vor allem aber zahlreiche Maschinenbauer und Autozulieferer, etwa Brose und Mahle, SEW-Eurodrive und Schaeffler. Letzterer betreibt in der weitgehend abgeriegelten Stadt einen Logistikstandort, hat aber sehr radikal reagiert. Schon am Donnerstag erging ein Reiseverbot für alle 89000 Schaeffler-Mitarbeiter für alle China-Reisen, vorläufig bis Mitte Februar.

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