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Coronavirus : Chinas Zentralbank stützt Wirtschaft mit 156 Milliarden Euro

  • Aktualisiert am

Yi Gang, Chef der chinesischen Zentralbank, gerät ins Schwitzen. Bild: Reuters

Um das Bankensystem und den Devisenmarkt zu stützen, pumpt die chinesische Zentralbank Milliarden in die Wirtschaft. Die Virus-Krise belastet die Wirtschaft immer stärker.

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          Die chinesische Zentralbank will die Wirtschaft des Landes mit Milliardensummen vor den Folgen des sich weiter ausbreitenden neuartigen Coronavirus schützen. Die Zentralbank erklärte am Sonntag, sie werde zur Öffnung der Finanzmärkte nach den verlängerten Neujahrsferien am Montag 1,2 Trillionen Yuan (156 Milliarden Euro) bereitstellen. Ziel sei es, das Bankensystem mit ausreichend Geld zu versorgen und den Devisenmarkt stabil zu halten.

          Die insgesamt verfügbaren Mittel des Bankensystems lägen damit um 900 Milliarden Yuan über dem Vergleichswert vom Vorjahr, teilte die Zentralbank mit. Sie appellierte an die Finanzinstitute des Landes, unter anderem Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen ausreichend Kredite zur Verfügung zu stellen.

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          In ganz China wurden bis Sonntag mehr als 14.300 Infektionen mit dem Virus bestätigt. 304 Patienten in der Volksrepublik starben an der Atemwegserkrankung.

          Die Folgen des Coronavirus hatte am Wochenende immer stärkere Folgen für die Wirtschaft. Der amerikanische Digitalkonzern Apple kündigte an, seine Filialen und Büros in Festland-China vorerst zu schließen. Der koreanische Autobauer Hyundai setzte seine SUV-Produktion aus. Zur Begründung nannte eine Sprecherin Werksschließungen in China, die zu einer Versorgungsstörung geführt hätten.

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