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RKI-Zahlen : Mehr als 9500 neue Fälle und steigende Sieben-Tage-Inzidenz

  • Aktualisiert am

Menschen genießen am Abend das Frühlingswetter in Hannover. Ab April gilt dort eine nächtliche Ausgangssperre. Bild: Moritz Frankenberg/dpa

Die Zahl von 9549 Corona-Neuinfektionen ist noch nicht vollständig, denn in Baden-Württemberg gab es Meldefehler. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 135,2.

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          In Deutschland sind innerhalb eines Tages rund 9549 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) an diesem Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit. Das sind rund 2000 Fälle mehr als am Dienstag vergangener Woche.

          Aufgrund technischer Problem sind die in der Zahl enthaltenen Fälle aus Baden-Württemberg nicht vollständig. Nachträgliche Korrekturen durch das RKI sind möglich.

          Inzidenz steigt

          Die Sieben-Tage-Inzidenz erhöhte sich gegenüber dem Vortag leicht auf 135,2. Der Wert, welcher die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, stieg zuletzt stetig an, nachdem er im Februar zwischenzeitlich auf unter 60 gefallen war. Am Vortag lag er bei 134,4. Den führen Anstieg Experten auch auf die weite Verbreitung ansteckenderer Varianten zurück.

          Das RKI meldete außerdem 180 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Vor einer Woche waren es 250 gewesen.

          Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich den Angaben zufolge auf 2.791.822. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.507.900 an. Insgesamt 76.093 Infizierte starben.

          Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 1,10 (Vortag: 1,17). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 110 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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