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Corona und die Spätfolgen : „Mein Körper war wie in einem Kriegsgeschehen“

  • -Aktualisiert am

Annemarie Sigle, 61, aus Weinstadt in Schwaben versucht, nach ihrer Covid-19-Erkrankung in der Reha an der Ostsee wieder fit zu werden. Bild: Jens Gyarmaty

Erschöpfung, Luftnot, geistige Aussetzer: Eine radiologische Assistentin und ein Intensivpfleger berichten von ihren Beschwerden Monate nach ihrer Erkrankung an Covid-19.

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          Annemarie Sigle, 61, über den langen Weg zurück

          Ich arbeite in einer Klinik nahe Stuttgart in der Radiologie als medizinisch-technische Assistentin. Ich bin über 60, habe Asthma und galt in der Abteilung als Risikopatientin. Deshalb musste ich tagsüber die Intensivstation nicht mit Röntgenaufnahmen bedienen. Aber dann kamen die Nachtdienstblöcke. In der letzten Sonntagnacht im März hatte ich dreimal hintereinander mit Covid-19-Patienten zu tun. Ich war bestens geschützt, hatte sogar eine FFP-3-Maske auf, den Kopf abgeschirmt. Das hat aber nicht geholfen. Ein paar Tage später ging es los: heftige Hustenattacken, Schüttelfrost und fast 39 Grad Fieber.

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