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F.A.Z.-Aktion für junge Leser : „Mein Kopf fühlt sich an wie Rührei“

  • Aktualisiert am

Wie war der Alltag vor Corona ohne Maske? Für viele Kinder (Symbolfoto) ist sie mittlerweile zu einer, wenn auch meist nervenden, Selbstverständlichkeit geworden. Bild: plainpicture

Kinder leiden stark unter der Corona-Pandemie, werden oft aber nicht gehört. Wir haben sie nach ihren Meinungen gefragt. Sie haben uns geantwortet mit berührenden und traurigen, aber auch motivierenden Texten. Auch Gedichte waren dabei.

          17 Min.

          Derzeit wird viel über euch Kinder in der Pandemie geschrieben, aber selten hört man euch selbst sprechen. Wir haben das geändert und nach eurer Meinung gefragt: Kinder bis 14 Jahre haben uns geschrieben, wie sie durch diese Zeit kommen, was sie nervt, was ihnen fehlt – und welche Dinge sie motivieren.

          Wir haben sehr viele Zuschriften erhalten, darunter auch Gedichte, Interviews, die Eltern mit ihren Kindern geführt haben, sowie Texte von mehreren Schulklassen. All diese Leserbriefe haben wir nun in verschiedene Kategorien unterteilt: Schule, Freunde und Freizeit, Impfen, Infektionsrisiko und Sorgen, Wünsche an Merkel und Spahn, sowie Gedichte. Eine Kategorie findet sich auch zum Ende hin: Da erzählen einige Kinder, was sie nervt, motiviert und nachdenklich macht.

          Wir danken allen Kindern, Eltern und auch Lehrern für ihre Mühe und Offenheit. Einige wenige Beiträge konnten wir aus Datenschutzgründen leider nicht verwenden.

          Bild: F.A.Z.

          Ich finde es nicht gut das die Kinder zu wenig Bildung haben, und zu wenig lernen. Videokonferenzen sollte man vervielfachen man sollte den Kindern die möglichkeit geben, fragen zu stellen. Meta Eva, 10 Jahre  

          Mir fällt es leichter etwas in der Schule zu verstehen als im Fernunterricht. Kureys Sahin, 11 Jahre 

          Während des Lockdowns in dem wir Homeschooling hatten haben wir uns sehr verbessert, mein Durchschnitt zb. ist auf 1,3 gestiegen, da ich besser mitmache und da ich wegen des Lockdowns nicht so oft raus gehe habe ich auch mehr Zeit für die Schule. Bahri, 14 Jahre, und Janick, 13 Jahre 

          Ich bin seit Dezember zu Hause. Erst hat meine Mama mit mir Schule gemacht. Inzwischen werde ich zu Hause unterstützt von #Bildungabersicher. Jonas, 9 Jahre 

          Mich motiviert, dass ich meine Noten verbessern kann. Ele, 13 Jahre

          Man wusste nie so genau was als Nächstes passiert und wann das Ganze vorbei ist. Ich war viel alleine zu Hause und hab mich einsam gefühlt. Manche Hobbies haben über Videokonferenzen stattgefunden, manche sind ganz ausgefallen. Mara, 14 Jahre 

          Mich nervt das ständige wechseln vom Onlineunterricht zum Präsenz Unterricht weil ich komm voll durcheinander. [...] Wegen dem Online Unterricht fühlt sich mein Gehirn an wie Rührei. Lia, 12 Jahre

          Ich wünsche mir ein starkes Netz für meine Schule. Selbst bei Lernspielen, die die Lehrer mit uns machen, muss ich mein eigenes Guthaben auf dem Handy abrufen, das nervt!  Lilly, 12 Jahre

          Ich finde es blöd, dass wir immer wieder wechseln: Schulen zu, Wechsel-Unterricht, Ferien, Wechselnunterricht, normaler Unterricht, Wechselunterricht, Schule zu, Wechselunterricht, jetzt wieder Ferien, dann wieder Wechselunterricht und vielleicht nochmal normaler Schulbesuch vor den Sommerferien. Theo, 8 Jahre 

          Eine weitere Gefahr ist, dass man sich die Hausaufgaben immer weiter auf den nächsten Tag verschiebt, wenn man das nicht abgeben muss oder man lange Zeit hat. Mir passiert es leider in letzter Zeit oft. Und ausserdem versteht man die neuen Themen nicht so gut und man muss sich diese zum Teil selber beibringen. Mariana, 13 Jahre 

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