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RKI-Zahlen : 19.185 Neuinfektionen und eine steigende Sieben-Tage-Inzidenz

  • Aktualisiert am

Spaziergänger sind am Samstag am Ostseestrand von Warnemünde unterwegs. Bild: Bernd Wüstneck/dpa

Die Zahl der neu mit dem Coronavirus Infizierten geht weiter nach oben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 162,3. Die Zahl der neuen Todesfälle sinkt dagegen.

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          Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 19.185 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 67 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von diesem Sonntagmorgen hervor. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

          Am Sonntag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 17.855 Neuinfektionen und 104 neue Todesfälle verzeichnet.

          Sieben-Tage-Inzidenz steigt

          Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 162,3. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 160,7 angegeben, vor vier Wochen hatte sie noch bei 129,7 gelegen. Der Wert ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung und Lockerung von Restriktionen.

          Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.142.262 nachgewiesene Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.775.200 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion gestorben sind, stieg auf 79.914.

          Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Samstagabend bei 1,22 (Vortag: 1,24). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 122 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

          Das Bundeskabinett billigte vergangenen Dienstag den Entwurf für ein verschärftes Infektionsschutzgesetz. Dieser sieht bundesweit einheitliche nächtliche Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr in allen Landkreisen und kreisfreien Städten ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 vor.

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