https://www.faz.net/-guw-abd44

Corona in Deutschland : Deutlich weniger Neuinfektionen und Todesfälle

  • Aktualisiert am

Intensivmediziner der Station 43 der Charité bei der Arbeit. Die ARD zeigt in einer Reihe die aktuelle Situation auf deutschen Intensivstationen. Bild: dpa

Das Robert Koch-Institut registrierte innerhalb eines Tages 18.034 Corona-Neuinfektionen und 285 neue Todesfälle. Beide Werte liegen deutlich unter denen der Vorwoche. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt.

          1 Min.

          Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 18.034 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05:15 Uhr wiedergeben.

          Zum Vergleich: Am Mittwoch vor einer Woche hatte der Wert bei 22.231 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 132,8. Am Vortag hatte er bei 141,4, in der Vorwoche bei 160,6 gelegen.

          Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 285 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 312 Tote.

          Lage in Thüringen und Sachsen besonders kritisch

          In seinem aktuellen Lagebericht schreibt das RKI, dass die Sieben-Tage-Inzidenzen in folgenden Bundesländern über der bundesweiten Gesamtinzidenz liegt: Baden-Württemberg (161,4), Hessen (139,1), Nordrhein-Westfalen (148,2), Sachsen (177,3), Sachsen-Anhalt (131,9) und Thüringen (209,7). Thüringen ist das einzige Bundesland mit einer Inzidenz über 200. Am niedrigsten liegt der Wert weiterhin in Schleswig-Holstein mit 54,5. Auch Hamburg (86,0) und Niedersachsen (92,4) befinden sich unter 100. In 309 Landkreisen läge die Sieben-Tage-Inzidenz bei über 100 Fällen je 100.000 Einwohner, davon in 22 Kreisen bei über 250 Fällen je 100.000 Einwohner.

          Der Rückgang der Inzidenzen und Neuinfektionen seit nunmehr einigen dürfte zum einen an der „Bundes-Notbremse“ liegen, die bundeseinheitliche Regeln vorgibt und unter anderen den Kontakt bei einem hohen Infektionsgeschehen beschränkt. Zum anderen dürfte die Impfkampagne wirken: Bis einschließlich Montag haben laut dem Impfdashboard 28,7 Prozent der Menschen in Deutschland eine Erstimpfung erhalten; mindestens 30.623.902 Impfdosen wurden demnach verteilt.

          Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.451.550 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.084.700 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 83.876.

          Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,82 (Vortag: 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

          Topmeldungen

          Der Zerstörer HMS Defender vom Typ 45 der britischen Royal Navy, hier im Hafen von Istanbul im Juni 2021

          Vorfall im Schwarzen Meer : Großbritannien bestreitet Warnschüsse Russlands

          Russland behauptet, ein britisches Kriegsschiff vor der Küste der Krim gestoppt zu haben. Es seien Warnschüsse gefallen und eine Bombe zum Einsatz gekommen. Großbritannien bestreitet die Version.
          Der Impfstoff macht den Unterschied,  doch  wie heftig der Körper darauf reagiert, hängt oft auch entscheidend von der Psyche des Impflings ab.

          Corona-Impfung : Die Angst vor den Nebenwirkungen

          Ob und wie jemand auf den Impfstoff gegen Covid-19 reagiert, lässt sich nicht vorhersagen. Die Angst vor möglichen Nebenwirkungen spielt dabei offenbar auch eine Rolle.
          Der Tatort: Ein Polizist zieht ein Absperrband.

          Todesschüsse bei Polizeinsatz : Toter Angreifer war als Gewalttäter bekannt

          Der Mann, der beim Polizeieinsatz in Frankfurt-Griesheim getötet wurde, war offenbar hochgefährlich. Er überwältigte nicht nur einen Beamten, bevor dessen Kollegin die Schüsse abgegeben hat. Er war auch im Besitz von Waffen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.