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Coronavirus : Mehr als 1400 Neuinfektionen in Deutschland

  • Aktualisiert am

Zahlreiche Menschen mit Masken sind vergangenen Mai in Köln unterwegs. Bild: Marius Becker/dpa

Die sehr hohe Zahl vom Samstag wird laut den neuesten RKI-Zahlen nicht mehr erreicht – das liegt aber auch am Wochenende. Es gibt fünf neue Todesfälle.

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          Das Robert Koch-Institut hat an diesem Sonntag erwartungsgemäß eine vergleichsweise niedrige Zahl an neuen Corona-Infektionen gemeldet. Die Gesundheitsämter hatten binnen eines Tages 1411 Fälle übermittelt, gab das RKI am Morgen bekannt. An Sonntagen wie auch an Montagen sind die gemeldeten Fallzahlen erfahrungsgemäß meist niedriger, auch weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI melden.

          Allerdings sind laut dem RKI-Dashboard in den neuen Zahlen offenbar überhaupt keine Fälle aus Baden-Württemberg enthalten. Die meisten Neuninfektionen meldet Nordrhein-Westfalen mit 492 Fällen.

          Am Samstag war mit 2507 neuen Corona-Infektionen der höchste Wert seit April erreicht worden.

          Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen. Im August lag die Zahl der Fälle dann einmal bei knapp über 2000 (2034). Die Zahl der erkannten Neuinfektionen ist auch davon abhängig, wie viele Menschen getestet werden.

          Fünf neue Todesfälle

          Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach den Zahlen des RKI mindestens 284.140 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 27.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt bei 9457 – das sind fünf Todesfälle mehr als am Vortag. Bis Sonntagmorgen hatten rund 250.800 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

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          Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut Lagebericht vom Samstag bei 1,08 (Vortag: 0,91). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

          Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Dieser Wert lag bei 1,17 (Vortag: 1,24). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

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