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Corona-Lockdown : Was ist in Gütersloh jetzt noch erlaubt?

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Gütersloh: Menschen stehen Schlange beim gratis Coronavirus-Test für die Bevölkerung am Carl-Miele-Berufskolleg. Bild: dpa

Im Kreis Gütersloh gibt es angesichts von mehr als 1500 infizierten Arbeitern beim Schlachtbetrieb Tönnies einen regionalen Lockdown. Was bedeutet das für die rund 370.000 Menschen, die dort leben?

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          Während der Großteil Deutschlands die Corona-Bestimmungen lockert, gibt es im Kreis Gütersloh angesichts von mehr als 1500 infizierten Arbeitern beim Schlachtbetrieb Tönnies einen regionalen Lockdown. Was bedeutet das für die rund 370.000 Menschen, die dort leben? Was ist erlaubt und was nicht?

          LOCKDOWN: In Stadt und Kreis Gütersloh treten wieder die Kontaktbeschränkungen vom März 2020 in Kraft. Das gilt laut Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bis zum 30. Juni 2020.

          TREFFEN: Diese Beschränkungen schreiben vor, dass sich nur Menschen aus einer Familie oder einem Hausstand in der Öffentlichkeit zusammen aufhalten dürfen. Treffen dürfen sich auch zwei Personen, die weder der Familie angehören noch zusammen leben.

          FREIZEIT: Bis zum 30. Juni sind wieder viele Kulturveranstaltungen sowie Sport in geschlossenen Räumen verboten. Fitnessstudios werden ebenso geschlossen wie Kinos und Bars.

          GASTRONOMIE: Thekenbetriebe müssen geschlossen werden, Restaurants dürfen unter Auflagen geöffnet bleiben. Es dürfen maximal zwei Personen oder alternativ eine Familie an einem Tisch sitzen.

          SCHULEN UND KITAS: Bereits seit dem 17. Juni sind die Schulen und Kitas im Kreis mit 370.000 Einwohnern wieder geschlossen.

          FERIEN: Am kommenden Samstag beginnen in NRW die Sommerferien. Laschet erklärte, der Lockdown bedeute kein Ausreiseverbot. Er appellierte aber an die Betroffenen, den Kreis nicht zu verlassen.

          QUARANTÄNE: Rund 7000 Tönnies-Mitarbeiter stehen mit ihren Familien unter Quarantäne. Das Zentrum des Corona-Ausbruchs liegt Laschet zufolge in der Fleischzerteilung des Unternehmens.

          DIAGNOSEZENTRUM: Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat ein Corona-Diagnosezentrum eingerichtet. Seit Dienstag ist es möglich, sich am Carl-Miele-Berufskolleg Gütersloh testen zu lassen.

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