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Viele Leute „hamstern“ in den Supermärkten entgegen dem, wozu viele Politiker aufrufen. Gegen einen normalen Vorrat ist hingegen nichts einzuwenden. Bild: dpa

Vorräte anlegen : Wenn schon hamstern, dann richtig!

  • -Aktualisiert am

Die Deutschen schleppen haufenweise Klopapier, Nudeln und Konserven nach Hause. Was aber gehört wirklich in einen guten Vorratsschrank? Hier gibt es Tipps für den Heimvorrat.

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          Von der Antarktis aus beobachtet Wanderson Almeida, wie die Menschen in Deutschland die Supermärkte stürmen: „Die Leute kaufen sich verrückt“, sagt der Koch. Nudeln, Reis und Mehl, gläserweise Cornichons, eingelegte Champignons und Dosengemüse sacken sie ein. Dazu: Klopapier.

          Als Almeida im November 2019 Vorräte anlegte, kaufte er viel mehr: 3000 Eier, 700 Kilo Kartoffeln und 600 Liter Milch, dazu Tiefkühlgemüse, Fleisch und Obst in ähnlichen Mengen. Schließlich sollten die neun Bewohner der Neumayer-Station in der Antarktis 14 Monate lang davon leben können. Denn die Besatzung, die ihren Dienst auf der Station am 22. Dezember 2019 antrat, soll noch bis Februar 2021 bleiben. Almeidas Aufgabe ist es, sie alle satt zu machen; als Koch ist er für die Vorratshaltung zuständig. Nur in den Sommermonaten kommt ein kleines Flugzeug mit ergänzendem Proviant. In den Wintermonaten etwas nachzukaufen: unmöglich.

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